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 Léos und Janes Wohnung

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Heather McCartney
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BeitragThema: Léos und Janes Wohnung   Mo Apr 04, 2016 10:19 pm

Wohnung:
 

Jane lebt schon seit langem in dieser Wohnung. Zwar hat sie dank der steilen Treppen zum Schlafzimmer immer mal wieder Probleme mit ihrem Knie, meistens schafft sie es aber nach oben. Dank der Holzbalken, die die Decke in jedem Raum stützen, riecht es hier nach frisch gesägter Eiche.
Die Wohnung besteht im großen und ganzen nur aus einem Geschoss, welches eine moderate Größe hat. Es befindet sich ganz oben im Haus, das hat Jane sich gewünscht, da es im Haus einen Aufzug gibt, durch den sie keine Treppen steigen muss.
Das Wohnzimmer bietet bei gemütlicher und heimeliger Atmosphäre den meisten Platz. Sofas reihen sich an Polster, Kissen und Kuschelecken. Durch viele Fenster ist der Raum tagsüber gut beleuchtet und bei Dunkelheit bieten Stehlampen eine gute Lichtquelle. Durch den Kontrast des hellen Bodens zum dunkelbraunen und roten Mobiliar fühlt man sich schnell zu Hause. Besonders auffällig ist eine Abstufung zu einer Sofaecke an einem Kamin aus roten Backsteinen.
Geht man unter der Treppe, die zum Dachgeschoss führt, durch die Türe, kommt man in das wirklich winzige Bad. Der Raum bietet kaum genug Platz für Dusche, WC und Waschbecken. Der Raum ist in beschen und hellen Farben gehalten.
Neben dem Kamin ist ohne große Abtrennung durch Wände die Küche zu finden. Außerdem befindet sich hier der Ausgang, der ins Treppenhaus führt. Die fliederfarbene Arbeitsplatte der Küche ist das einzige in der Wohnung, was zu hundert Prozent nicht passt.
Geht man nun die Treppen nach oben, kommt man in ein kleines Schlafzimmer mit Dachschrägen zu Beiden Seiten. Da der Raum recht klein ist, wurde er durch Spiegel an den Schranktüren optisch vergrößert. Mitten drin steht das Ehebett. Dieses steht dort allerdings erst seit Léos Einzug. Es gibt außerdem einen flauschigen Teppich in weiß auf dem Boden. Der Raum wird hell durch ein Dachflächenfenster erleuchtet.

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Jane Carter
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Do Apr 07, 2016 2:02 pm

Jane Carter
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Ich starrte aus dem Fenster. Wie so oft hatte ich Langeweile. Ob Léo da war? Ich war zu faul, um ihn zu rufen oder nach ihm zu suchen. Eigentlich konnte ich alles machen, was ich wollte, aber immer wenn ich in einer solchen Situation war, erschien mir nichts gut genug für eine Beschäftigung. Ein Seufzer entfuhr meinen Lippen, als ich mich mit einem schwerfälligen Schritt vom Fenster wegdrehte. Was sollte ich tun?
Mein Blick kreiste über den Dingen, die eine Beschäftigung bieten könnten. Stifte und Papier erschienen mir dank meiner momentanen Unkreativität nicht als geeignet für ein paar Stunden Zeitvertreib. Kochen wollte ich nicht, dazu müsste ich erst die Küche aufräumen und dazu hatte ich nicht die Nerven. Die Bücher im Schrank hatte ich alle bereits gelesen und keines wollte interessant für eine zweite Runde wirken. Dann blieb mein Blick auf dem Geigenkasten hängen. Vielleicht konnte ich ein wenig spielen...
Ich seufzte erneut. Ich hatte zwar unglaubliche Langeweile, aber auch keine Lust, etwas zu tun. Also drehte ich mich wieder zum Fenster und starrte hinaus.

Erwähnt: Léo

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Heather McCartney
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Mo Apr 11, 2016 10:52 pm

Léo || #001

Sein Wecker klingelte mit seinem Liedlingssong 'Try Everything' von Shakira als Alarm. Mit einer Hand schaltete er den Wecker aus und reckelte sich noch ein wenig im Bett. Er mochte es nicht morgens aufzustehen und entweder zur Arbeit zu gehen oder einfach nur so mal aufzustehen und das Frühstück zu machen. Da er heute allerdings mal seinen einzigen freien Tag hatte, sagte er sich am gestrigen Abend, dass er eigentlich schon früher aufstehen könnte. Mal abgesehen davon, dass zwölf Uhr morgens eigentlich schon für einige Leute fast Nachmittag ist und Léo dort meistens erst aufsteht - zumindest, wenn er Frei hat. Noch halb am schlafen, stand der Halbfranzose und Halbspanier auf, um sich angenehme Klamotten anzuziehen. Als er beim Schrank ankam, suchte er sich schnell einen bequemen Pulli sowie eine graue Jogginghose aus, die er schnell anzog und sich schleppend in die Küche begab. Er öffnete die Kühlschranktür, holte sich die Milch heraus und griff nach einem Glas, um in diesem die Milch zu schütten. Seine braunen Augen ließ er durch die Küche schweifen und merkte, dass die Küche mal wieder aufgeräumt werden sollte. Diesen Gedanken ignorierte er erstmal und sah Jane, die sich vor dem Fenster begab und sich irgendwie nicht bewegte. Mit einer kleinen Bewegung stellte er das Milchglas beiseite und trottete auf seine Freundin zu. Léo legte seine muskulösen Arme um die Hüfte seiner Herzensdame, küsste sie auf die rechte Wange und hauchte ein "Guten Morgen, meine Süße" in ihr Ohr und ließ seine Bauchmuskeln unter seinem Pullover spielen. "Ist alles okay bei dir Jane?", fragte er und blieb weiter hinter ihr stehen, umarmte sie fest umschlungen und würde sie niemals loslassen, würde jetzt etwas schlimmes passieren.

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Jane Carter
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Di Apr 12, 2016 3:33 pm

Jane Carter
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Ich konnte Léo schon von weitem hören. Erst trampelte er wie ein Elefant die Treppe runter, dann klapperte er laut in der Küche und am Ende kam er, dieses mal einigermaßen leise, zu mir. Ich musste leise kichern, als ich ihn von hinten kommen hörte, stoppte aber dank meiner Langeweile wieder, ehe seine Arme mich umschlangen. Ich spürte seine Wärme an mir und lehnte meinen Kopf an seine Brust. Ruhig atmete ich seinen herben Duft ein und genoss den Moment, als er mich sanft auf die Wange küsste. Mit geschlossenen Augen hörte ich seine raunende Stimme und konnte nicht verhindern, dass ein leises Lächeln sich über meine Lippen stahl. Alles in Ordnung... Ich war gerade nur so in Gedanken versunken. murmelte ich und drehte mich in seinen Armen zu ihm um, um meine Arme über seine Schulter. Und mir ist langweilig. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Meine blaugrünen Augen öffneten sich und ich blickte Léo von unten her verliebt an. Was hatte ich doch für ein Glück, mit ihm zusammen sein zu können.

Angesprochen: Léo

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Heather McCartney
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Fr Apr 15, 2016 12:55 pm

Léo || #002

Er spürte ihren Kopf auf seiner Brust. Er erwärmte seine Brust und ließ ihn wärmer werden. Mit einer Hand hielt er Jane fest und mit der anderen fuhr er ihr über die Haare. Sie fühlten sich so weich und sanft an. "Ach, und an was hast du gedacht?", fragte er sie nachdem sie sich umgedreht hatte und ihre Arme auf seine Schultern legte. Es war einfach ein schönes Gefühl, wenn sie bei ihm ist. Jane hatte eine schöne Ausstrahlung und ließ die Atmosphäre und Stimmung, egal wo sie waren, für Léo steigen. Was für ein Glück er doch haben musste mit ihr zusammenzusein. Léo strich eine Strähne von Janes Haar hinter ihr linkes Ohr, lächelte sie an, küsste sie kurz auf die Stirn und schloss für einen kurzen Moment die Augen um ihren Duft in sich aufzunehmen. "Willst du Geige spielen oder einen Spaziergang draußen machen?" Seine braunen Augen spielten mit dem Ausdruck der Liebe und er Gewissheit, dass er bei ihr eigentlich immer sicher war.

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Jane Carter
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Fr Apr 15, 2016 6:22 pm

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Nur so was eben alles so los ist... murmelte ich und Schloss die Augen, als Léos weiche Lippen meine Stirn berührten. Nur für einen Moment fühlte ich seinen sanften Atem auf meiner Haut und mir fuhr ein wohliger Schauer über den Rücken. Der Moment verstrich schnell wie ein Herzschlag und ich merkte, wie ich die Luft angehalten hatte. Langsam atmete ich aus. Geige wollte ich vorhin schon spielen. Ich weiß nur nicht, was. Es ist, als würde etwas alle Musik aus meinem Gehirn saugen. Und spazieren gehen... Naja, mein Knie kann mich heute nicht besonders gut Leiden. Frustriert deutete ich mit einem Blick auf meinen behinderten Fuß. Wie gerne würde ich unbeschwert gehen können, doch wenn ich auch nur ein paar Schritte ohne Gehstock machte, knickte ich ein oder bekam furchtbare Schmerzen. Mein Blick flog zu dem Kasten, in dem ich meine Geige aufbewahrte. Wollen wir nicht lieber kochen oder so? Es ist bald Zeit fürs Mittagessen und ich wollte Lasagnetörtchen machen.
Angesprochen: Léo Hernandez

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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Fr Apr 22, 2016 8:35 pm

Léo || #003

Er verstand, was sie meinte. 'Nur so was eben alles so los ist', das war das, vor was alle Angst hatten. Die Angst einen Verwandten oder Bekannten als vermisst melden zu müssen, gerade in der Zeit, wo all die Geschehnisse der letzten Wochen, sogar Monate, jede Woche schlimmer wurden. Léo stellte sich immer die Frage, wieso die Menschen verschwanden und vor allem wohin. Verschwanden sie einfach in der Luft oder wurden sie entführt und von Alien zu eigenartigen Zwecken benutzt, wie man sie aus den vielen Science Fiction Filmen kennt. Aber diese Furcht vor all dem, versteckte Léo so gut es ging vor Jane, lächelte sie deswegen nur leicht an. "Wir werden es schon überstehen und uns wird auch nicht so ein Leid geschehen. Das verspreche ich dir Jane", sagte er fest entschlossen, hielt ihren Kopf und sah ihr tief in die Augen. "Und dass du heute nicht gerade kreativ bist, können wir, wie du bereits sagtest, deine Lasagnetörtchen machen. Du musst mir nur sagen was ich machen soll, denn du weißt ja bereits wie schlecht ich kochen kann." Er fing an zu lachen. Ja, begabt im Kochen ist er allemahl nicht. Dafür aber gut in Musik und Sport, was ein Wunder. Während er sich von Jane entfernte, um sich etwas zu trinken zu holen, schaltete er das Radio an und mal wieder ertönten die Nachrichten. "Guten Mittag Metropolis! Es ist 12:45 Uhr und hier sind wir wieder mit den News des Tages", es ertönte die Hauptmelodie und Léo hörte aufmerksam zu, während er sich auf der Arbeitsplatte abstützte. "Schon wieder hat es Metropolis getroffen. Beim kleinen See, welcher sich mitten im Wald befindet, wurden wieder zwei Leichen, eine einer Frau und die andere eines Mannes, im Wasser gefunden. Beide wurden anscheinend, bevor sie ertrunken sind, kaltherzig ermordet. Zudem fand man in einer der dunklen Seitengassen im Osten der Stadt eine junge Frau noch am Leben, welche jedoch kurze Zeit später im Krankenwagen verstarb. Außerdem wurden wieder drei Bewohner Metropolis' als vermisst gemeldet. Dies ist nun das zehnte Todesopfer und die vierte Vermisstenmeldung in diesem Monat. Also haltet eure Augen offen und falls ihr irgendetwas außergewöhnliches entdeckt, meldet es bitte der örtlichen Polizei."

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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Sa Apr 23, 2016 1:33 pm

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Ich blickte lächelnd hinter Léo her. Er wirkte ein wenig bedrückt, doch ich wusste genau, dass er mir das nicht zeigen würde. Er wollte, dass ich glücklich war und ich war ihm zwar dankbar dafür, jedoch sorgte ich mich ebenso auch um ihn. Ich überlegte kurz, ob ich ihn darauf ansprechen wollte, verwarf den Gedanken jedoch sofort wieder. Er würde mit mir reden, wenn er es brauchte. Das tat er immer.

Ich griff mit einem Arm nach meinem Gehstock. Der Griff aus silbernem, geschwungenem und glatten Metall schmiegte sich in meine Hand, als ich loslief und mich dabei immer, wenn ich den kaputten Fuß aufsetzte, stützte und mir den nötigen Halt gab. Ich folgte Léo in die Küche und hörte nur noch die letzten paar Zeilen des Berichts, der mit einem leisen Knarzen im Hintergrund aus dem Radio drang.

Sorge machte sich in mir breit. Das einst so sichere Metropolis verwandelte sich mehr und mehr in eine Art Ghetto, wo jeder jedem misstraute und keiner sicher war. Sicher würden die Anrufe meiner Pflegeeltern in nächster Zeit immer mehr werden und vor allen Dingen besorgter. Ich war schon jetzt allein von dem Gedanken genervt, wie meine gluckenhafte Adoptivmutter mich immer und immer wieder fragte, ob auch wirklich alles in Ordnung war. Ich verstand zwar, was sie fühlte, aber sie übertrieb es immer ein wenig.

Mein Blick fiel auf Léo, der sich aufmerksam auf die Arbeitsplatte stützte. Wenn ihm etwas passieren würde, könnte ich nicht mehr weiterleben. Er war derjenige, der mich in jeder noch so kleinen Problemzone unterstützte, und wenn er nur dafür sorgte, dass ich für die Schule genug lernte oder an meine Übungen dachte und mich an meine Arzttermine erinnerte. Ohne ihn wäre ich vermutlich verloren, verpeilt wie ich manchmal war.

Mit einem Seufzer ließ ich mich auf einem Hocker nieder, der vor dem Kühlschrank stand und öffnete eben diesen, um Hackfleisch, den bereits vorbereiteten Teig, Karotten, Zwiebeln, Parmesan und ein Stück Schinken herauszuholen. Aus einer Schublade holte ich eine Konservendose mit fertig geschnittenen Tomaten. Ich schob die Sachen Léo hin und holte einen Topf aus einer Schublade, um ihn auf den Herd zu stellen. "Die Karotten und Zwiebeln müssen geschnitten werden, dann kommen sie mit dem Hackfleisch in einen Topf... mit Olivenöl. Man muss das anbraten und die Tomaten dazu, aber nur die Hälfte, sonst wird das zu flüssig. , sagte ich und begann schon einmal mir den Karotten, die ich in feine Würfel hexelte.


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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   So Mai 01, 2016 7:22 pm

Léo || #004

Nachdem der Radiosprecher aufgehört hatte zu reden, machte Léo das Radio aus und schüttelte frustriert den Kopf. Wie konnte soetwas nur seiner Stadt passieren? Er wusste nicht was er tun sollte. Einerseits wollte Léo nicht tatenlos hier herumsitzen und dabei zusehen wie immer mehr Bewohner verschwanden. Andererseits wollte er sich und Jane nicht in Gefahr bringen. Kaum hatte er an seine Freundin gedacht, hörte er schon das Geräusch ihres Gehstockes auf dem Boden und drehte sich schwach lächelnd zu ihr um. Er merkte komischerweise, dass sie sich anscheinend Sorgen um ihn machte. Doch er musste derjenige sein, der sich Sorgen um sie machen musste. Der Braunhaarige beobachtete die Braunhaarige wie sie die Zutaten herausholte und freute sich darüber, dass sie trotz der Situation in Metropolis einen reinen Kopf behielt, so fand er es. Léo Hernandez Vandeville nickte, als Jane ihm sagte, wie was zu machen sei. "Ich fange mit den Karotten und Zwiebeln an. Wenn du willst, kannst du die Herdplatte schonmal heiß machen und was du noch so machen willst", sagte er und fing an die Zwiebeln und die Karotten zu schneiden.
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Jane Carter
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   So Mai 01, 2016 9:54 pm

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Okay. Dann mache ich das und wenn du die Zwiebeln und Karotten hast, dann schmeiß sie bitte einfach in den Topf. Danach muss man Teig machen, oder nein... Besser Lasagneblätter aufweichen. , sagte ich. Zwar konnte man auch Teig für die Hülle der Cupcakes verwenden, aber Lasagneblätter hatten einen anderen Geschmack, der besser passte. Ich kippte etwas Olivenöl in den Topf und schaltete den Herd zum erhitzen auf volle Hitze. Ich atmete tief ein und stieß die Luft dann wieder laut aus. Immer wieder fiel mein Blick auf Léo. Ich hatte Angst.
Ich wusste, dass es unbegründet war. Um Léo brauchte ich mir nur wenig Sorgen zu machen. Er war schlau, und vor allem hatte er die Kraft, sich zu wehren. Ich dagegen war das perfekte Opfer. Würde man mich überwältigen wollen, müsste man mir nur die Krücke nehmen und ich würde hilflos am Boden knien, ohne die Möglichkeit, mir selbst zu helfen. Doch um mich fürchtete ich nicht. Die Leute, die verschwanden, waren entweder irgendwelche Genies oder kerngesund. Ich war keines von beidem. Zwar hatte ich extrem gute Noten, doch ich hielt mich nicht für schlauer als alle anderen. Ich wusste also, für mich, dass, wenn etwas passieren sollte, es Léo betreffen würde und nicht mich.

Ich schüttelte den Kopf um den Gedanken loszuwerden. Ich würde nicht zulassen, dass Sorge und Angst mich übermannten. Ich würde nicht zulassen, dass ich zu den Personen gehörte, die vor Angst das Haus nicht mehr verlassen wollten, nur wenn es absolut nötig war. Ich würde niemals mein normales Leben aufgeben. Das stand fest. Jedoch war da noch immer dieses dumpfe Gefühl in meiner Magengrube. Ich beschloss, Léo nichts davon zu zeigen und so zu handeln wie sonst auch immer.
Ich prüfte, ob das Öl heiß war und schaute dann, wie weit Léo mit dem Gemüse war.

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Zuletzt von Jane Carter am Do Mai 12, 2016 10:03 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Do Mai 12, 2016 7:00 pm

Léo || #005

"Super", sagte er und schnitt weiter an den Zwiebeln und an den Karotten. Immer mal wieder bemerkte er die Blicke von Jane, die sie herüberwarf. Hatte sie Angst? War sie besorgt? Hatte sie andere Gedanken im Kopf, über die sich Léo sorgen machen sollte? Er wollte nicht nachfragen, doch würde er nicht fragen, würde er weiterhin diese Schuld- und Angstgefühle haben. Würde ihr, seiner Herzensdame, irgendetwas geschehen, könnte er sich dies nicht verzeihen. Warum auch? Er liebte sie. Er hatte ein sogenanntes Verantwortungsbewusstsein ihr gegenüber. Und viele Leute sagten ihm, er solle mal seine Freiheit genießen und nicht andauernd an Jane hängen? Das kam für ihn nie in den Sinn, es wäre unkorrekt ihr gegenüber. Deswegen sammelte er das Gemüse, was er bis eben noch geschnitten hatte, auf einem Teller und ging zu Jane hinüber und legte den Teller neben den Topf. "Ist alles okay bei dir? Du wirkst so bedrückt", meinte er und sah Jane liebesvoll an.
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Jane Carter
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Do Mai 12, 2016 10:15 pm

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War ich etwa ein so offenes Buch für ihn? Klar, wenn es um so etwas ging, war ich keine besonders gute Schauspielerin und vor allem konnte ich aus irgendwelchen Gründen meine Gesichtszüge nicht kontrollieren, wenn ich es nicht bewusst tat. Daran hatte ich natürlich gerade nicht gedacht, also musste sich alle, wirklich alles, was ich gedacht hatte, auch auf meinem Gesicht abgezeichnet haben. Ich besann mich deshalb darauf, meine Züge unter Kontrolle zu halten, während mein Blick vom Topf zuerst zum geschnittenen Gemüse und dann zu Léo wanderte. Ich überlegte, was ich tun sollte. Es war nicht leicht, ihn anzulügen, nicht nur, weil ich das nicht konnte und er mich zu gut kannte, sondern auch, weil ich es nicht wollte. Etwas in mir sträubte sich dagegen, unehrlich zu sein. Das lag vermutlich an meiner Erziehung, die meine Eltern mir verpasst hatten.
Der Gedanke an meine Eltern tat mir nicht gut. Sofort musste ich daran denken, dass sie nicht gewollt hätten, dass ich lüge- aber sie hätten auch nicht gewollt, dass ich Angst hätte. Ich brauchte kurz, um eine Entscheidung zu fällen, was zu tun war und ich entschied mich, offen zu sein. Ich wusste, dass ich das bei Léo konnte, eigentlich war er der einzige,  mit dem ich sofort über meine Probleme redete, wenn ich mal welche hatte. Warum sollte ich ihm das also nicht auch sagen?
"Ich..." , begann ich. Auch wenn es einfach auszusprechen war, lagen die Worte wie Steine auf meinem Herzen. "Ich habe Angst um dich. Weißt du, sie nehmen solche Leute wie dich mit, gesund und schlau. Ich weiß, dass es unbegründet ist, irgendwie kommst du ja aus jeder Lage raus, aber... Ich hab einfach Angst." Ich senkte den Blick. Es war mir so peinlich, dass zu sagen, warum, wusste ich nicht. Ich sehnte mich nach Léos starken Armen, die mich wärmten und hielten und meine Hände rangen hinter meinem Rücken miteinander vor Nervosität. Nervös? Warum war ich bitte nervös? Was war nur los mit mir?

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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Sa Mai 21, 2016 3:31 pm

Léo || #006

Es war eigenartig. Jane hatte sich in den letzten Jahren noch nie so verhalten wie sie es jetzt tat. Vielleicht war es auch Léo, der sich von Jahr zu Jahr veränderte. Oder waren es doch nur seine Gedanken, die ihn langsam verrückt spielen ließen? Einschätzen konnte er es nicht - nein. Aber darüber nachdenken konnte er gewiss. Ein ungewohntes und nicht gerade angenehmes Gefühl stieg in ihm hoch als Jane anfing zu reden und ihm sagte, dass sie Angst um ihn hätte. Aber warum sollte sie Angst um ihn haben? Wenn er mal in irgendwelche Situationen kommen sollte, kann er sich entweder rausreden oder sich rauskämpfen. Also ein Problem wäre es für ihn nicht. Auch wenn es vielleicht diese komischen Entführer sein würden. Er könnte sich auch da aus der Situation bringen. Schließlich ist er ein Fitnesscoach, der auch einiges an Kampfsportarten kann. Allerdings zweifelte er daran, dass irgendjemand aus seinem Umfeld geschnappt wird und nicht wieder kommt. Wieso sollte er auch? Bisher waren es immer ihm unbekannte Personen, die verschwanden und entweder später tot aufgefunden wurden oder einfach wegblieben.
Mit einem weichen Blick sah Léo seine Freundin an. Irgendwie konnte er sie doch verstehen. Wäre er so wie sie, dann hätte er bestimmt ebenfalls Sorge um ihn. Aber dies war nicht so. Vielleicht war es ein Vorteil, vielleicht aber auch ein Nachteil. So genau wusste er es nicht. Der junge Fitnesscoach sah die Braunhaarige an und lächelte leicht bescheiden. Ein bisschen Hoffnung machen, war schon immer schon schön. Mit einer Hand streichelte er ihr durch die Haare und nahm kurze Zeit später ihre beiden Hände, die sie hinter ihrem Rücken hatte, und drückte sie leicht. "Du brauchst dir keine Sorgen um mich zu machen, Maus. Sie werden mich schon nicht und dich erst recht nicht. Und wenn schon, dann werde ich alles in meiner Macht stehende tun, damit ich dich wieder zurückbekomme. Versprochen", sagte er und hoffte sie etwas beruhigt zu haben.
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Sa Mai 21, 2016 4:28 pm

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Es fiel mir schwer, seine Worte anzunehmen. Es fiel mir schwer, zu glauben, dass es keine Probleme geben würde. Für gewöhnlich behielt mein Bauchgefühl recht, zwar nicht immer, aber immer öfter. Ich blickte auf Léos Hände und runzelte leicht die Stirn. Dann begann er zu reden, und ich hörte ihm zu. Es versetzte mir einen leichten Stich, dass er die Situation scheinbar so leichtfertig hinnahm. Und dass er mir sagte, dass er mich beschützen wollte, tat mir noch ein bisschen mehr weh. Nicht, weil ich das als verletzend empfand, sondern weil ich fürchtete, dass er sich für mich unnötig in Gefahr brachte. Was war, wenn er mich beschützen wollte und letzten Endes derjenige war, dem etwas passierte? Nur weil ich damals in der Oper nicht aufpassen konnte und klein und naiv gewesen war, nur weil ich nicht auf mich selbst aufpassen konnte. Außerdem ging es mir gar nicht um mich. Es ging mir mehr darum, was mit Léo passierte, mir würde schon nichts zustoßen.

Aber doch hatte er Recht. Ich verhielt mich wie ein eingeschüchtertes, kleines Kind. Hilflos, schwach und abhängig von anderen. Was redete ich bitte für einen Blödsinn? Ich musste mir keine Sorgen machen. Wir waren sicher. Warum sollten irgendwelche Entführer gerade von uns etwas wollen? Weil sie gerne Musik hörten, vielleicht, oder Lasagnecupcakes mochten? Blödeleien, das waren meine Gedanken. Ich musste ein von mir selbst empörtes Schnauben unterdrücken, dann schaute ich wieder zu Léo. "Du hast Recht. Ich mache mir nur unnötig Sorgen.", sagte ich.

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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   So Jun 19, 2016 6:17 pm

Léo || #007

Er wusste bereits, dass Jane sich Sorgen machte - vielleicht sogar unnötig. Sie waren sicher, das wussten beide - vermutete er zumindest. Aber was in dem Kopf seiner Freundin abging, wusste er nicht immer und auch nicht sofort. Er kannte sie zwar schon einige Zeit lang, dass er einige Handlungen von ihr schon super verstehen und nicht mehr begründen konnte und musste. Léo beobachtete Jane die ganze Zeit schon und küsste ihr auf den Hals, damit sie sich etwas beruhigen konnte. Er wollte nicht, dass sie sich Sorgen macht und sich um ihn sorgte. Nach einiger Zeit sah sie wieder zu ihm und meinte er habe Recht. Aufgrund dessen dass sie es ihm sagte, fing er an zu lächeln und streichte eine Strähne aus ihr Gesicht. "Ich will nicht, dass du dir unnötig Sorgen machst. Sowas macht den Menschen krank und seine Haare grau und ich glaube nicht, dass du jetzt schon mit deinen sechzehn Jahren graue Haare haben willst, oder etwa doch?", fragte er sie neckisch und küsste ihr kurz auf den Mund, um sich den Lasagnetörtchen zu widmen. "Ich glaube, sie müssten jetzt schon fertig sein", meinte er, holte sie mit einem Topflappen aus dem Ofen und stellte sie auf die Küchenablage. Kurz schloss er seine Augen und genoss den Geruch der Törtchen.
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   So Jun 19, 2016 8:48 pm

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Ich schloss die Augen, als Léo mit den Lippen meinen Hals berührte. Kurz sog ich seinen angenehmen Duft ein und verlor mich darin, ehe der Moment verstrichen war. Léos Hand strich mir sanft über den rechten Wangenknochen, als er mir eine Strähne aus dem Gesicht strich. Ich lächelte sanft, er lächelte ebenfalls, und ich konnte nicht umhin, als wie schon so oft darüber nachzudenken, was ich wohl machen würde, wenn er nicht da wäre. Vermutlich depressiv in irgendeiner Ecke liegen und nach draußen starren, um über den Sinn des Lebens nachzudenken. Ich wurde in meinem Gedankengang durch Léos Worte unterbrochen.
Und da war er wieder, der Humor, den man nicht todkriegen konnte, egal, was passierte. Ich liebte Léo unglaublich dafür, dass er jede Situation auflockern konnte und alles überspielen konnte. Ich würde das nicht hinbekommen- Ich machte mir viel zu viele Gedanken. Während andere schon längst an ein Problem herangegangen wären, würde ich noch überlegen, wie ich es schaffte, jedem unangenehmen Moment aus dem Weg zu gehen, ohne dabei noch mehr in Schwierigkeiten zu geraten. Léo schien es immer zu schaffen, eine Lösung zu finden.
Als mein Freund die Törtchen aus dem Ofen holte, lächelte ich. Sie sahen gut aus und ich merkte, wie ich Hunger bekam. Der Duft trug nur dazu bei, dass das Grummeln in meinem Magen sich ein wenig mehr verstärkte und somit laut hörbar war. Ich lachte und holte Teller und Besteck aus einem Schrank, um dann auf jeden fürs erste zwei der Törtchen zu legen.

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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   So Jun 19, 2016 10:09 pm

Léo || #008

Es war ein wundervoller Geruch der Törtchen, der ihm in die Nase stieg und ihn hungrig machen ließ. Er liebte es mit seiner Freundin zu kochen, auch wenn er ein echt mieserabler Koch ist. Schon häufig hat er überlegt irgendeinen Kochkurs in Metropolis zu belegen - selbst seine Lehrer haben es ihm damals eingeredet. 'Ein Mann sollte kochen können' hatte man immer gesagt. Und da behielten die Lehrer ausnahmsweise mal doch recht. Zudem war Léo nicht gerade zufrieden damit, dass Lehrer recht haben. Mit einer Hand auf der Ablage gestützt und mit der anderen Hand durch seine Haaren fahrend, beobachtete er Jane Carter wie sie Teller und Besteck aus dem Schrank hörte und jedem ein Törtchen gab. Léo nahm sich seinen Teller und sein Besteck, setzte sich an den Esstisch, damit er sein Lasagnetörtchen verzehren konnte. "Wollen wir gleich mal einen kleinen Ausflug zum kleinen See machen, damit wir wieder etwas frische Luft bekommen?", fragte Léo Jane und wartete auf eine Antwort von ihr.
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   So Jun 19, 2016 10:18 pm

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Ich setzte mich gegenüber von Léo an den Esstisch. Ich saß nicht gerne neben Leuten, wenn ich aß- das lag daran, dass ich meinen Kopf nicht ständig zu Seite drehen wollte, wenn ich mit ihnen reden wollte. So musste ich nur vom Essen aufschauen und hatte meinen Gesprächspartner sofort im Blick. Ich ließ das Besteck einfach liegen und nahm das Törtchen in die Hand, um davon abzubeißen. Es war noch heiß und die Tomatensoße, gemischt mit dem Käse, dem Hackfleisch und dem Lasagneteig ließen einen wunderbar deftigen Geschmack auf meiner Zunge zurück. Ich schloss kurz die Augen und stieß ein genießerisches "Mh.", aus, ehe Léo mich fragte, ob ich Lust auf einen Ausflug hatte.
Es sprach eigentlich nichts dagegen. Mein Knie machte mir heute auffällig wenig Probleme und gegen ein wenig Bewegung sprach nichts, vor allem, da der See nicht so weit weg war und das Wetter für einen kleinen Spaziergang geradezu perfekt war.
"Ja, sehr gerne.", sagte ich daher mit noch halb vollem Mund und schluckte den Rest des Törtchens hinunter.

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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Do Jun 23, 2016 11:04 pm

Léo || #009

Nachdem er das Lasagnetörtchen verzehrt hatte, stellte Léo sein Geschirr in den Geschirrspühler. Es sah lustig aus wie Jane ihr Törtchen aß, sodass Léo kurz anfing zu schmunzeln, dies aber schnell wieder unterdrückte, damit seine Freundin es nicht komplett sah. Er war allerdings glücklich, als sie meinte, dass sie sehr gerne mit ihm zum kleinen See gehen würde. Endlich würden sie wieder hinaus in die Natur gehen können, zwar sind die Gefahren noch größer geworden, aber der Fitnesscoach wusste wie man sich verteidigen konnte - er hat ja schließlich fünf Selbstverteidigungskurse und zehn Jahre lang Karate gemacht, was er natürlich jedem verschwieg. Damals, bevor er aufgehört hatte, besaß er allerdings nur kurz den schwarzen Gürtel, da er dann eh aufhörte. Aber da er ein sehr guter Karateker war, hat er im Fitnessstudio schon so einige Karatekurse und Selbstverteidigungskurse gemacht. Kurz schüttelte er seinen Kopf um wieder zurück zu der Realtität zu gelangen. "Gut. Dann lass uns mal losgehen", sagte er, ging zu der Tür und schnappte sich seine hellgraue Jacke von der Garderobe und ging aus der Wohnung hinaus.

tbc: Der kleine See
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Jane Carter
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BeitragThema: Re: Léos und Janes Wohnung   Fr Jun 24, 2016 11:01 pm

Jane Carter
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Ich freute mich auf den Ausflug, vor allem, da ich schon länger nicht mehr auserhalb der Wohnung gewesen war. Schnell und voller Vorfreude stand ich auf und schlüpfte in ein paar bequeme Schuhe und eine braune Lederjacke, während Léo sich seine graue Jacke schnappte. Ich überlegte, ob ich vielleicht etwas vergessen hatte und tatsächlich fiel mir auf, dass wir keinen Schlüssel mitgenommen hatten. Schnell humpelte ich in die Wohnung zurück und holte einen vom Schlüselbrett, ehe ich mit Krücke und Schlüssel bewaffnet Léo zum See folgte. Ich hatte vergessen, welche Gefahr dort lauern konnte. Aber was sollte bei einem kleinen Spaziergang am See schon groß passieren, wo der Tag doch so schön war?

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