Das Shadowsky Projekt mit Rollenspiel und aktuellen Infos zum Buch.
 
StartseiteStartseite  KalenderKalender  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Austausch | 
 

 »Matt Kingsley┃Mad as Hatter║

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Matt Kingsley
Mitglied
avatar

Anzahl der Beiträge : 42
Anmeldedatum : 19.06.16

BeitragThema: »Matt Kingsley┃Mad as Hatter║   So Jun 19, 2016 5:13 pm





»Matt Kingsley
maybe any place outside of wonderland is not for me, my friend.



SOMETHING ABOUT ME AND MY FAMILY


Username: Aleksander »Sascha« Noel
du hörst die welt durch ihren klang / dein blick gesenkt durch ihren glanz / spieldose mein, du musst immer bei mir sein
Gestatten: Sascha. 17 Jahre alt. Puppenspieler. Im Folgenden jedoch nur der Junge hinter der vierten Wand, viel Vergnügen im Kuriositätenkabinett der roten Königin.
Avatarperson: Ricky Horror (Musiker)

i am no villain, think before you fucking speak / people fear what they don’t understand / and so now beauty has become the fucking beast
Wie »Rocky Horror Picture Show«, nur anders. Naja, ganz anders eigentlich. Der bürgerliche Name des ursprünglichen Bassisten - heute allerdings Rhythmusgitarristen - der Metalcore Band »Motionless In White« lautet Richard Allen Olson III. Bekannt ist er unter anderem für den Umstand, dass er nach einem Suizidversuch am siebzehnten Geburtstag seiner Schwester aufhörte, Alkohol zu trinken.
Name: Matt Kingsley
i'm sick, i'm sane, i'm glad, / i'm mad, i'm bad, i'm feeling dizzy / my mind is in a frenzy / and my world is out of sense
Es liegt offen vor Augen und trotzdem verborgen. Seine Mutter benannte ihn nach dem verrückten Hutmacher aus »Alice Im Wunderland«, indem sie dessen Namen zu einem kurzen Wort mit dem Klang eines schnell und hart ausgesprochen »Mad« zusammen zog. Abseits davon existiert noch eine zweite, ältere Gesamtbedeutung des Namens welche »Gabe aus dem Wald des Königs« lautet. Ob Matts Geburt tatsächlich einem Geschenk gleichkam ist allerdings zweifelhaft.
Spitzname: Mad Hatter
i'm nuts, baby, i'm mad, / the craziest friend that you've ever had / you think i'm psycho, you think i'm gone / tell the psychiatrist something is wrong
Letzten Endes dürfte es niemanden verwundern wessen Namen Matt letztendlich geradezu personifizierte. Besonders im zunehmenden Alter erscheint er gelegentlich als eine düstere Neuinterpretation des verrückten Mitstreiters der Alice. Genau genommen ist der größte Unterschied zwischen den beiden, dass Matt Mützen anstatt von Hüten trägt; den Futterwacken dagegen beherrschen beide in Perfektion.
Sugarboy
first you try to fuck it, then you try to eat it / if it hasn't learned your name, / you better kill it before they see it
Der Name könnte fast aus dem Rotlichtmilieu stammen, doch die Lolitakomplexe irgendwelcher Männer zu befriedigen liegt nun wirklich nicht in Matts Interessengebiet. Vielmehr verbringt er seine freie Zeit damit, Unmengen von Süßigkeiten zu verschlingen - und daher stammt letztendlich der Name. Einzig der einseitige Ernährungsplan bewirkt, dass sein extrem schädliches Essverhalten, welches seine Psychiater inzwischen als ausgewachsene Binge Eating Disorder diagnostizierten, nicht mit morbider Adipositas einher geht.
Rabbit|Rabbitboy
you can't fix your broken promise / our ties have come undone / i will not be used to be battered and abused
Sozialstunden für den Diebstahl eines Kaninchens und ein Spitzname für das Begehen einer Dummheit. Das Tier blieb zwar nicht dasselbe aber der Name haftet weiterhin an seinem Besitzer wie das Haar des Nagers auf Fleece. Im Gegensatz zu dem schwarzen Kaninchen aus »Black Rabbit Summer« spricht das nach dem Märzhasen benannte Tier zwar nicht zu ihm, aber der Kaninchenjunge ist auch so schon mit genug kaputten Tassen in seinem modrigen Gehirnregal gestraft.
Blacky
don't forget your head where you left it, / now it's too late, / too late, / it's so easy to complain, / once you've found a sympathetic ear.
Depressionen gehen jedem auf den Sack. Nicht nur den Betroffenen, sondern auch ihren Angehörigen und Freunden. Die Schwarzseherei und die dunkel umrahmten Augen brachten ihm den wenig schmeichelhaften Spitznamen ein, der seinen Stachel gut hinter einem verniedlichenden Deckmantel verbirgt.
Alter: 21 Jahre
yindy let me go, / take me back to the streets i know. / yindy let me go, / take me back to the flow.
Wählen, Auto fahren, Alkohol trinken und eine Waffe tragen. Theoretisch gesehen steht dem jungen US-amerikanischen Staatsbürger das alles mehr als offen. Wenn einem niemand »beschränkte Geschäfts- und Zurechnungsfähigkeit« auf den Wisch klatscht. Ist das allerdings der Fall hat man nicht mehr Rechte als ein gealtertes Kleinkind. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied dass man nicht einfach aus den Vorurteilen herauswachsen kann.
Geburtsdatum: 23.10.19XX
i got my lunchbox and i'm armed real well / i wanna grow up / i wanna be a big rock and roll star / i wanna grow up / i wanna be / so no one fucks with me
Sein Geburtsjahr ist in etwa so bekannt wie das von Jesus von Nazareth und tut in etwa genauso viel zur Sache. Um Kind zwei Jahre lang vor den Behörden geheim zu halten braucht es mehr als nur bloße Nachlässigkeit, aber hey, kann doch mal passieren. Vermutlich ist Matt im Jahr des Hundes, also 1994, und im Zeichen der Waage - 24. September bis 23. Oktober - geboren.
Geburtsort: Milwaukee, Wisconsin
memories will never die / i need a friend / please be my companion / i don't want to be / alone with my sanity
Auch bekannt als »City of Festivals«. Nicht umsonst bedeutet ihr Name übersetzt »Versammlungsort (am Wasser)«, handelt es sich doch um die größte Stadt Wisconsins. Zahlreiche Kulturen treffen hier aufeinander, der Titel macht sich verdient - und doch ist eine der Persönlichkeiten, welche man mit der Kultur-Metropole in Verbindung bringt niemand anderes als Jeffrey »The Milwaukee Monster« Dahmer.
Geschlecht: xy-Chromosomträger
denn männer und frauen sind das nackte grauen / wie sie sich stundenlang tief in die augen schauen / und die frauen anderen frauen ihre männer klauen
In unseren wunderbar aufgeklärten Zeiten von Feminismus und tumblr kann man eigentlich gar nicht mehr so wirklich sagen, was man da jetzt eigentlich vor sich hat. Er, sie, es, sieer, hen? Trans- oder genderfluid? Selbst die »Betroffenen« blicken da nicht mehr durch und so wird aus einem aromantischen, asexuellen Agender ganz schnell ein »das ist halt einfach Matt. Der hat keinen Spaß an sowas.«
Wohnort: Betreute Wohngruppe für psychisch erkrankte Menschen
downstairs the enemy sleeps / leaving the tv on / watching all the dreams we had / turn into static / doesn't matter what i do / nothing's gonna change / i'm never good enough
Sie sind eindeutig nicht krank genug für die Psychiatrie, aber auch noch nicht fähig auf eigenen Beinen zu stehen. Vier junge Menschen im Alter zwischen neunzehn und zweiundzwanzig Jahren mit Erkrankungen im Bereich der Angst- und Essstörungen leben gemeinsam mit zwei Betreuern in einer mehr oder weniger gut eingespielten WG. Die Kingsley-Geschwister teilen sich freiwillig ein Zimmer und erscheinen auch sonst beinahe wie siamesische Zwillinge, mit dem kleinen Unterschied dass sie sich äußerlich so deutlich widersprechen, dass man sie zu Beginn für ein Liebespaar hielt.
Gesinnung: Neutral
'cause i'm only a crack in this castle of glass / hardly anything there for you to see / for you to see
Wahnsinn macht gefährlich spontan - und schlicht und ergreifend gleichgültig. Ohne Vorurteile lebt es sich bedeutend leichter in der Welt, das gilt für die Realität ebenso sehr wie für das Wunderland und so bildet man sich am besten eine Meinung über das Individuum, wenn man es persönlich kennenlernt. Gut oder Böse ist allgemein eh eher eine Frage für Superhelden und solche, die sich dafür halten. Von irgendeinem Standpunkt aus hat immerhin jeder irgendwie recht.
Zugehörigkeit Mensch
wenn unsre seelen untergehn / dann werden wir vielleicht die dummheit verstehn / die uns hinfort getrieben in den tod / die menschheit, sie ist ständig von sich selbst bedroht
Aufrechter Gang, weitgehend haarloser Körper und die sich über alles erhebende Fähigkeit des Daumens. Zu behaupten, Matt sei mit seinem Schicksal unzufrieden, wäre eine Lüge. Selbstverständlich wäre er lieber eine Katze und würde seinen Tag mit schlafen, fressen und gelegentlichen Streicheleinheiten verbringen aber allgemein gefällt er sich auch als Schimpansen-DNA-Mutant ganz gut.

Beruf:  Berufsunfähigkeit aufgrund psychischer Erkrankung
i was told when i get older all my fears would shrink / but now i'm insecure and i care what people think.
Ohne einen klaren Kopf auch keinen Job. Wann immer jemand, einschließlich ihm selbst, versucht ihn in die berufstätige Gesellschaft zu integrieren, macht Matt die Schotten dicht und seilt sich ab. Das gelegentliche Aushelfen im Tierheim oder die tragisch-komischen Versuche im Antiquitätengeschäft tun da nun wirklich nichts zur Sache. Und ins Hot Topic, wo selbst Heroinabhängige eine Anstellung finden, wenn sie nur einen krassen Style aufweisen, traut der Gute sich selbst nicht hinein.
»Straßenkünstler«|Bettler
i got bills i gotta pay / so i'm gonna work, work, work everyday / i got mouths i gotta feed / so i'm gonna make sure everybody eats
In der Not frisst der Teufel fliegen. Und wenn es Leute gibt, die für den Futterwacken oder eine kurze Jonglage mit beliebigen Gegenständen - von Schachfiguren über Süßigkeiten bis hin zu irgendwelchen Steinen ist alles dabei - bezahlen, kann das dem Arbeitsunfähigen nur recht sein. Im größten Notfall scheut er allerdings auch kaum davor zurück, sich durchzuschnorren oder eine Tüte Gummibärchen unter seiner Jacke verschwinden zu lassen.
Position: (potentielles) Versuchsobjekt
all my friends are heathens, take it slow / wait for them to ask you who you know / please don't make any sudden moves / you don't know the half of the abuse
Glück muss man haben. Echt ey. Da is man eh schon irre und dann beschließt eine noch einmal doppelt so wahnsinnige Organisation einen hopps zu nehmen und für ihre Experimente zu missbrauchen. Wenn das nicht mal schizophren ist. Noch ahnt Matt - aliaz Testobjekt 12-J - zwar noch nichts von seiner überragenden wissenschaftlichen Bedeutung, aber das kommt dann sicher mit der Zeit. Nur die Paranoiden dürfen später sagen, sie hätten es ja gleich gesagt.
Lieblings- :
.: -Farbe: Regenbogenfarben
it's getting colder / and darker every day / and all the bloodred flowers / slowly turn to grey / we need some wind to blow the clouds away
Ja, zugegebenermaßen kam das jetzt eher unerwartet. Besonders bei der schwarzen Grufti-Einheitskluft. Doch es ist drum nicht weniger wahr. Wenn es nicht grade um sein eigenes Erscheinungsbild geht, bevorzugt Matt farbenfrohe Verpackungen, Augenkrebs erregende Kombinationen und Lebensmittel die mit chemikalischen Färbemitteln geträngt wurden. Alles steht in beinahe zwanghaftem Kontrast zu seinem sonstigen Leben und hebt dessen Schattenseiten dadurch unglücklicherweise überdeutlich hervor.
.: -Essen: Zuckerstangen
you smell just like vanilla / you taste like buttercream / you're filling up my senses / with empty calories
Emotionaler Heißhunger stürzt sich besonders auf fettige und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel. Wen dürfte es also verwundern dass der regenbogenfanatische Binge Eater die farbenfrohen Zuckerstangen zu seinen Favoriten zählt. Der Anblick allein reicht schon aus, um jedem anderen Diabetes zu bescheren, aber er zuckt auch bei einer XXL-Version nicht einmal mit der Wimper.
.: -Kleidung: Mützen
tragen schwarz, jeden tag / bis es was dunkleres gibt! / reden viel, sagen nichts. / Lebensstil -fragwürdig.
Ob mit Nieten oder Katzenohren, bunten Band-Patches oder einfach schwarz, Matt besitzt soviele Mützen wie andere Frauen Schuhe oder reiche Bonzen Autos. Es gibt keine Gelegenheit für die er nicht auch die unpassendste Kopfbedeckung findet. Aber wenigstens findet man so schnell das passende Geschenk für ihn - wenn Süßigkeiten mal zu langweilig werden.
.: -Ort: Cheshires Nähe
for here / am i sitting in a tincan / far above the world / planet earth is blue / and there's nothing i can do
Zwar ist es eher Cheshire in seiner Nähe anstatt umgekehrt, aber Haarspaltereien sind wirklich nicht sein Ding. Einfach weil ihm so vieles vollkommen egal zu sein scheint. Aber solange es die »Wunderland-Höhle«, wie das Zimmer der Kingsley-Geschwister getauft wurde, mit ihrem gemeinsamen Bett darin besteht, haben die zwei auch wirklich nichts zu befürchten.
.: -Tageszeit: Abend
at night i saw him / can you recall him? / And not a soul has called / murder at midnight / the enemy on the way / murder at midnight / will he return with the day?
Wenn man nicht gerade aus dem Bett geschmissen wird, weil man die Spülmaschine noch nicht ausgeräumt hat, ist der Abend die beste Zeit. Eventuell irgendeine mehr oder weniger gehirnamputiere Serie mit Kelly schauen, vielleicht versuchen Jonathan von den Physik-Büchern wegzubewegen und natürlich mit Cat kuscheln. Wenn doch nur immer Abend wäre, dann wär das Leben perfekt. Oder wenn Bonbons auf Bäumen wüchsen und von selbst runterfallen würden.
.: -Wetter: Gewitter
we hear a thunderstorm from far away / it's a dark sign for the end of days / the earth stands still, the sky is on fire / it's natures revenge for what we've done
Blitz und Donner, peitschender Regen, dunkle Wolken. Ein kleines bisschen Weltuntergang ist hin und wieder genau nach seinem Geschmack. Wenn andere Kinder sich in ihren Betten verstecken, steht er am weit geöffneten Fenster und starrt wie hypnotisiert hinaus.
.: -Lied:Arma-goddamn-motherfucking-geddon by Marilyn Manson
but don't forget the songs / that made you cry / and the songs that saved your life / yes, you're older now
Zugegeben, der Song hat jetzt nicht grade Tiefgang und besteht zu fünfzig Prozent aus Flüchen, doch das Gesamtpaket hat es Matt angetan. Die nicht sonderlich subtile Aggression gegen die Gesellschaft, die »alles frisst was sie nicht ficken kann« und keinerlei Fehlerhaftigkeit in ihren Reihen zulässt. Dazu das Video, welches offensichtlich den amerikanischen Kapitalismus mit Hitler-Deutschland gleichsetzt und nicht zuletzt der stets dämonisierte Frontmann der gleichnamigen Band.
.: -Band: Meinhard
blood and love are brothers in arms / love and blood are sisters of mercy / blood and love drain my heart, bones and memories / love and blood tear senses away
Nachdem lange Zeit die Bands Psyclon Nine und Starset ganz hoch im Kurs standen, fand Matt Ende 2014 einen deutschen Musiker, der seine Werke perfekt auf ihn zuzuschneiden schien. Meinhard von Falkenberg aliaz (Jeremias) Meinhard verankerte sich in keinem Genre, lässt sich von Gothic, Visual Kei und sogar der Klassik beeinflussen und schreibt mal dezente Gesellschaftskritiken, mal schlicht über das Wunderland. Eine Amerika-Tour liegt zwar noch in weiter Ferne, doch Matt ist zuversichtlich, dass es dazu kommen wird.
.: -Tanz: Headbanging
und wer nicht tanzen will am schluss, / weiß noch nicht, dass er tanzen muss! / wir bilden einen lieben reigen, / ich werde euch die richtung zeigen
Im Grunde ist es zwar nur ein mehr oder weniges den-Kopf-auf-und-ab-werfen aber es wird trotzdem als Tanz definiert. Während andere Tänze jahrelanges Training erfordern sind beim Headbangen lediglich lange Haare von Vorteil und nicht einmal eine Verpflichtung. Brillen wirken ebenfalls behindernd aber man braucht währenddessen ja sowieso nichts sehen. Immerhin gehört Matt lediglich den Konzert-Tänzern an und läuft nicht in Gefahr headbangend aus dem Fenster zu fallen.
Futterwacken
if you're a party freak then step on the floor / if you're an animal then tear up the floor / break a sweat on the floor / yeah we work on the floor
Man mag es belächeln, sich darüber lustig machen und es wahrscheinlich auch befremdlich finden, aber der in Alice im Wunderland beschriebene Tanz ist wirklich ein Phänomen. Es braucht Ewigkeiten die Schritte zu übernehmen, die Illusion des nicht vorhanden seins zu kreieren und das Unmögliche selbstständig gegen mögliches zu ersetzen. Und zu guter letzt braucht es die Leidenschaft eines Nerds - oder eines Wahnsinnigen - um das alles zu verinnerlichen.
.: -Tier: Kaninchen|Insekten
i have come to realize / that both of them have become a necessity / i now have come to realize / that i become which animal i choose to feed
Als Besitzer eines Zwergkaninchens und - man kann es nur bis zum Erbrechen wiederholen - Wunderlandfanatiker ist es kein Wunder, dass er seinen Gefallen an den flauschigen Nagern gefunden hat. Aber die Sache mit den Insekten… nun er hat einfach ein Auge fürs Detail und ist fasziniert von den kleinen Tieren die schlicht und ergreifend überall auftauchen. Außerdem, warum diejenigen fürchten die einen am Ende sowieso auffressen werden?
.: -Element: Holz
wir tanzen durch das dickicht. / denn große hoffnung gibt es hier nicht. / wir tanzen weiter, streng im takt. / fühlst du denn nicht die dunkle macht...?
Aus dem selben - beziehungsweise unterschiedlichem - Holz geschnitzt sein. Vom Feuer gehärtet, aber immer noch schwächer als Stahl. Aus der Erde geboren und beweglich im Wind. Es scheint das vielseitigste und harmonischste Element zu sein, das man sich vorstellen kann und doch fällt es scheinbar viel zu leicht, es zu ersetzen.

Mutter: Elisabeth Kingsley (39)|The Dairy State|NPC
and the girl that chased the rabbit, drank the wine, and took the pill / has locked herself in limbo to see how it truly feels
Im Grunde ist es eine tragische Geschichte. Ein junges Mädchen, in deren eine Neigung zur Schizophrenie ebenso zuverlässig vererbt wird wie blaue Augen, verliebt sich in einen Soldaten. Nachdem er aus Afghanistan zurückkehrt hat er eine Neue und ihr Leben liegt in Trümmern. Bereits von der postnatalen Depression geschwächt, brechen die Symptome durch. Als ihr zweites Kind geboren wird, hält die Krankheit sie bereits fest in ihren Fängen. Aufgrund äußeren Drucks beginnt sie eine Therapie, muss ihren Beruf als Kinderbuchillustratorin aber dennoch an den Nagel hängen. Ihre Kinder wachsen nicht nur in völliger Isolation, sondern auch in der wahnhaften Welt ihrer Mutter auf. Zu guter letzt kann sie die Fassade nicht mehr aufrecht erhalten, kommt vor Gericht und anschließend in die Psychiatrie. Ihre Kinder werden endgültig in eine Welt geworfen, auf die sie nie vorbereitet wurden. Irgendwo werden sie vielleicht verstehen, dass ihre Mutter krank ist, aber nicht was sie ihnen tatsächlich angetan hat. Wie denn auch, wenn sie tatsächlich aus Liebe handelte? - Und diese Liebe von demselben Wahn kontrolliert wurde, den sie auch ihren Kindern induzierte.
Vater: Robin Martinez (46)|The Golden State|NPC
but i can see the gravity / way up from the sky / we leave the past behind / cause we all want to fight
Stell dir vor du willst dieses Kind nicht. Und auch nicht diese verrückte Frau. Du bist nicht stolz drauf, aber wer kanns dir verdenken? Du bist Soldat - jetzt Veteran, frühzeitig entlassen weil… okay lassen wir das. Jedenfalls hast du genügend irre Scheiße gesehen da drüben. Das reicht für zwei Leben. Du kommst nicht drauf klar, dass diese Frau die geschwängert hast, jetzt so tut als wäre sie es, die das alles durchgemacht hat - und nicht du. Also hast du ihr einen Teil der Abfindung überlassen und bist weg. Und heute? Heute hat sich das Blutgeld, dass du für die tote Kindheit deines Sohnes hinblätterst verdoppelt. Nur so kannst du dein Gewissen beruhigen. Denn du würdest durchdrehen, wenn du wüsstest dass dein Junge um Geld betteln muss während du darin schwimmst. Wie hieß er nur noch gleich? Matthew? Mortimer? Marian? L.A. hat dich verändert, der Body Guard-Job. Aber ihn konntest du nie beschützen. In deinem Inneren weißt du es.
Geschwister: Keine
try to sell it, never sell out of it, i'd probably only sell one / it'd be to my brother, 'cause we have the same nose / same clothes homegrown a stone's throw from a creek
Nicht dass sie irgendwann realistisch geplant gewesen wären. Nicht einmal die Möglichkeit wurde in Betracht gezogen. Die einzige, die Matt als seine Schwester vorstellt, hat einen anderen Vater. Doch ehrlich mal wen interessierts? Es gab nie die Kingsley-Halbgeschwister. Es gab Matt und Cat. Klingt schon so scheiße kitschig wie Zwillinge. Aber fun fact: anfangs waren sie wirklich mehr Geschwister als Liebespaar. Aber so geht es in der Welt und jetzt bleiben die Plätze im Stammbaum neben Matt wohl leer. Nicht das die Welt etwas davon mitbekäme.
Großeltern: Unbekannt
some legends are told / some turn to dust or to gold / but you will remember me / remember me for centuries
Schon ein echter fail wenn es nicht einmal mehr verrückte Grannys braucht, weil schon Mommy einen gehörigen Schlag weg hat. Fallen die ganzen Geschichten wie unangemessener Rassismus, Gespräche über Hüft-OPs und den feschen Priester also unter den Tisch. »Alice« erwähnte ihre eigenen Erzeuger nie und Daddy »Jabberwock« hatte nur wirklich andere Dinge im Kopf als seinen Bastard auch noch offiziell zu machen.
Weitere Verwandte: Cheshire Kingsley (19)|Land of Lincoln|Daken
take me high and i'll sing / oh you make everything okay / we are one in the same / oh you take all of the pain away / save me if i become my demons
Sie sind wie ein Liebespaar. Nur anders. Ganz anders eigentlich. Denn das Gefühl, das Matt für seine Halbschwester empfindet, lässt sich nicht ansatzweise mit Liebe vergleichen, auch wenn er dieselben Worte dafür verwendet: Blindes Vertrauen, Abhängigkeit, Selbstaufgabe. Trotzdem ist Cat für ihn wie jeder andere Mensch so erotisch wie eine Scheibe Toastbrot. Und so sehr er Toast liebt, es spricht ihn nicht sexuell an (und auch sonst nicht, denn akustische Halluzinationen von einem labrigen Stück Brot wären schon weird). Nichtsdestotrotz herrscht zwischen den beiden eine extrem innige Verbindung, die sich unter anderem durch ein Partnertattoo und das Teilen eines Bettes ausdrückt. Abgesehen davon ist Matt wohl der einzige, der die Krallen der Tierheim- und Blumenladenaushilfe noch nicht zu spüren bekommen hat - zumindest nicht in der jüngsten Vergangenheit. Denn wo er seine starke, beschützende, wunderbare Schwester sieht sehen andere ein zynisches, kontrollsüchtiges, essgestörtes Biest.

Freund/in: Single
and in the absence of human touch / i have decided / i'm throwing my arms around / around paris because / only stone and steel accept my love
Abgedrehterweise ist er der Theorie einer festen Beziehung nicht einmal abgeneigt. Vielleicht ganz einfach deshalb, dass er sie nicht ganz versteht. Als Asexueller mit negativer Einstellung zum Sex ist eine normale Beziehung selbstverständlich nicht möglich, und das ist wohl einer der Gründe für seine spezielle Verbindung zu Cat. Es mag auf andere pervers wirken, aber hey es ist null Erotik dabei. Das hier ist nicht Game of Thrones - wo ist also das Problem? Außerdem: Ganz ehrlich mal, wer würde mit jemandem wie Matt zusammen sein wollen? Die ganzen irren Geschichten über das Wunderland, der Medikamentmissbrauch, die kontrollsüchtige Schwester, dir hinter jeder Ecke zu lauern scheint… das will man nun echt niemandem zumuten.
Freunde/innen: Keine
weep not for roads untravelled / weep not for sights unseen / may your love never end and if you need a friend, / there's a seat here along side me.
Überrascht? Verwirrt? Erfreut? Was dachtest du denn? Dass der Kerl sich leicht Freunde macht so wie der Depp drauf ist. Das ist doch der komplette Psycho. Gut zugegeben, es geht echt schlimmer aber Freunde sollten doch eine Bereicherung sein und kein Klotz am Bein. Wer sich mit ihm anfreunden will, muss zuerst einmal lernen die Klappe zu halten. Er füttert die Kaninchen mit Tee? Ignorier es oder setz dich dazu. Er wirft bunte Pillen ein? Du kannst es eh nicht ändern. Akzeptier ihn, stress ihn nicht, dann ist alles gut. So und jetzt halt diese ganze Scheiße aufrecht. Durchgehend. Das ist wie mit nem kleinen Kind. Nur dass er nicht diesen Niedlichkeitsfaktor hat.
Weitere Bekannte: Kelly Lloyd (20)|Land of Lincoln|NPC
and you wake up in the morning / and your head feels twice the size / where you gonna go, where you gonna go, / where you gonna sleep tonight?
Ihre Eltern beschrieben sie immer als lebenslustig. Kompliziert zwar, aber lebenslustig. Ihre Lehrer dagegen erkannten schnell dass etwas nicht stimmte. Diese Ausraster. Die Heulkrämpfe. Sie war attraktiv, sehr sogar und trotzdem immer allein. Weil sie so extrem komisch war. Letzten Endes drehte sie durch, hängte sich in der Sporthalle auf. Ihr Schwarm rettete sie und fuhr sie ins Krankenhaus. Danach sahen sie sich nicht wieder… bis eines Tages derselbe Junge eine Prostituierte in seinen Wagen stiegen ließ. Da war sie wieder. Kelly, die Selbstmörderin. Inzwischen diagnostiziert mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung, Borderline nicht unähnlich. Sie wäre vor Scham fast gestorben. Doch statt sie zu ficken spendierte er ihr einen Drink. Und das wars. Dann Absturz, Klapse und schließlich betreutes Wohnen. Mit Gras und akustischen Halluzinationen im Gepäck gekommen um zu bleiben. Dass sie Matt gevögelt hat kann man ihr da irgendwie schon fast verzeihen.
Charles Brooks (22)|Land of Lincoln|NPC
pray if you gonna pray / if it helps you sleep okay / show me a hidden way / i know it will save the day / moments have gone away
Er hat sein Zimmer fast zwei Jahre lang nicht verlassen. Damals als es ganz schlimm war. Er ist der friedliebenste Mensch der Welt, und doch brauchte es vier Pfleger um ihn nach draußen zu bringen. Diagnose: Panikstörungen. Dazu dieses zwanghafte Zählen, dieses Ordnen, in Gesprächen immer den Namen des anderen zu verwenden. Alles in allem ist Klein-Charlie ein ganz schöner Freak. Besessen von Zahlen und Logik, studiert Physik und lernt viel. Dafür kann er nicht mit Menschen. Was für ein Klischee. Aber immerhin mögen sie ihn, eigentlich sogar sehr. Immerhin drängt er sich niemandem auf. Er ist einfach ein sympathisches Kerlchen, muss nur erstmal auftauen, dann klappt das schon. Nur versuchts nicht mit Sarkasmus, das lernt er dann doch wieder nicht.
Nhi Nguyen (27)|Land of Lincoln|NPC
'cause baby, you're a firework / come on, show 'em what you're worth / make 'em go, oh / as you shoot across the sky
Der Glaube ans Gute ist ebenso unzerstörbar wie die junge ursprünglich zur Krankenpflege ausgebildete Vietnamesin. Ein Schrottwagen, ein Händchen für die falschen Typen und noch dazu die Verantwortung für vier junge Erwachsene die sich nicht selten aufführen wie Kleinkinder. Doch Nhi wäre nicht Nhi, wenn sie nicht jedes Problem selbst anpacken würde. Ganz nach dem Motto »probieren über studieren« handelt sie nach ihrem Bauchgefühl, bewahrt immer die Ruhe und scheut auch nicht davor zurück, mal ordentlich auf den Tisch zu hauen - beziehungsweise jemanden in den Arm zu nehmen. Für sie gibt es keine Tabuthemen und eine entspannte Atmosphäre hat oberste Priorität. Gleich nach dem Morgenkaffee.
Andrew Griffith (30)|Land of Lincoln|NPC
i tried to taste like i'm blind / but it's still so hard to ignore those tears / and when i spread my arms / there's nothing i could feel
Das organisierte, aber ein wenig perfektionistische Gegenstück bildet der Vollblut-Amerikaner Andrew Griffith. Seines Zeichens Sozialhelfer auf Abwegen, Hundeliebhaber und Empath. Ursprünglich wollte er was mit Informatik machen, aber letztendlich kommt immer alles ein wenig anders als geplant. Andy ist ein Meister der Motivationsreden und bemüht sich stets die kleine Truppe voranzubringen - auch wenn der Spaß bei ihm aufhört, sobald das Gespräch auf Waffengesetze, Klimaerwärmung oder Baseball kommt.
Dr. McCallum (43)|Land of Lincoln|NPC
herr doktor, / was muss ich noch sagen im laden, / damit ich endlich das gute zeug bekomm? / kein witz, / nur noch den einen trip
Entspannte Therapiebeziehung blablabla. Klappt nicht immer und es soll sogar Fälle geben, in denen ist nicht einmal der Arzt schuld. Matt ist dafür ein gutes Beispiel. Auch wenn er diesen Begriff nie gehört hat, gehört er der »Pro Choice« Bewegung an. Das bedeutet, er hat sich entschieden nicht gegen seine Krankheiten - von denen er sowieso nur einen Bruchteil anerkennt - anzukämpfen. An sich ist das nicht einmal verwerflich, doch sein Therapeut steht kurz vor dem Verzweifeln. Da sitzt dieser körperlich vollkommen gesunde junge Mann und wirft sein Leben einfach weg. Seine eigene Tochter ist schwer behindert, das ist einfach nicht fair. Mit wachsender Resignation lässt er die Therapiestunden über sich ergehen, nur noch halbherzig darauf hoffend dass der berüchtigte Schalter sich doch noch umlegt.
Dr. Francis (48)|Land of Lincoln|NPC
oh holy ghost, is this a vision? / I've got 1, 2, 3 admissions / i'm getting sick cause superstition / i need a dose, man fuck the fixing
Der Psychiater ist Matts Lieblingskopfdoktor. Man erzählt ihm einfach die Wahrheit und schon bekommt man wieder hübsche Tabletten. Ein paar um schlafen zu können, ein paar um nicht schlafen zu müssen. Gegen die Traurigkeit. Gegen die Leere. Gegen die Angst. Gegen die Nebenwirkungen. Wenn man es ersteinmal soweit geschafft hat ist es ganz leicht. Gut und ehrlich gesagt geht es Francis auch am Arsch vorbei. Er bekommt Kohle dafür, die verkalkten Hirnwände seiner Patienten mit Psychopharmaka einzuweichen und mehr interessiert ihn auch nicht. Für diesen ganzen Müll ist er nicht zuständig. Ich mein fragt der Arzt warum der Patient Heuschnupfen hat? Natürlich nicht. Warum also bei so einem Hirngespinst wie Depression damit anfangen? Den Leuten von heute gehts eindeutig zu gut. Auch egal, so bekommt schließlich jeder was er will.
Dr. Jefferson (33)|Land of Lincoln|NPC
lie down on the couch. / What does that mean? / you're a nut! you're crazy in the coconut! / what does that mean? / that boy needs therapy
Ohne Frage: Katelyn Jefferson ist mit Abstand Matts heißeste und auch kompetenteste Psychoanalytikerin. Dennoch, oder vielleicht grade deswegen, hasst er sie geradezu. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, breitet seinen Geisteszustand wie eine Landkarte vor ihm aus und erklärt ihm nicht nur, was in seinem Kopf vorgeht, sondern sogar was er denkt. Das Erschreckende hierbei ist ihre ungeschlagene Trefferquote von über fünfundsiebzig Prozent. Dr. Jefferson ist sich ihren Fähigkeiten bewusst und legt gegenüber Kollegen eine gewisse Arroganz an den Tag - die sie sich durchaus leisten kann - während sie ihre Patienten einen nach dem anderen um den Finger wickelt und ohne Unterlass in alten Wunden bohrt, bis sich das Innerste nach außen kehrt und die Betroffenen hilfesuchend nach ihrer Hand greifen. Sie ist berechnend, doch nicht böswillig. Ihr Ziel ist es tatsächlich, kranken Menschen zu helfen, doch sinnlose Jammerei und Selbstmitleid gehen ihr auf die Nerven.



MY APPEARANCE


Haarfarbe/-länge: Schwarz|Schulterlang
something's wrong if / some big long strands of hair can shake your world / view i rock this look and / people like it
Immer wieder die nervige und eher semi-lustige Frage, ob sein Friseur im Urlaub ist. Matt schneidet seine Haare selbst - mit einer Rasierklinge - und nur ganz im Notfall geht ihm Cat dabei zur Hand. Anders als häufig angenommen handelt es sich bei der tiefschwarzen und nur leicht gewellten Matte um seine natürliche Haarfarbe, die er ebenso wie viele andere körperliche Merkmale von seinem Vater erbte. Überhaupt sind lange Haare bei den männlichen Anhängern der schwarzen Szene circa so häufig wie Kurzhaarschnitte und so fällt er in der dunklen Masse nicht einmal auf, so sehr entspricht er dem Durchschnitt dieser Gruppierung. Anders als viele Metalheads hat der junge Alternative-Goth allerdings einige Probleme mit seiner circa fünfundvierzig Zentimeter langen Haarpracht da diese aufgrund der Mängel durch seine einseitige Ernährung recht stumpf erscheint und phasenweise vermehrt ausfällt.
Augenfarbe: Fischig blau
donauquell, dein aderlass, / wo trost und leid zerfließen. / nichts gutes liegt verborgen, nass / in deinen feuchten wiesen.
Es sind keine schönen Augen. Erst recht nicht was die Farbe anbelangt. In Kontrast zu dem Kajal, der mindestens ebenfalls so schwarz ist wie die - häufig geweitete oder zusammengezogene - Pupille wirkt die Iris beinahe weiß. Dabei handelt es sich in Wirklichkeit um ein unreines hellblau, das an bleiche Fischschuppen erinnert. Allgemein wirken Menschen mit dunklen Augen sympathischer, eine zu deutlich abgegrenzte Pupille bewirkt einen starrenden und damit unangenehmen Effekt zu haben. In Matts Fall kommt erschwerend hinzu, dass die Regenbogenhaut nicht durch einen dunkleren Ring vom Weiß des restlichen Auges abgetrennt wird, sondern stattdessen in einer Art kreisförmigen Schatten in dieses übergeht.
Statur: Schlank|Androgyn
don't say that i'm the only one / scream that you come / and then i leave to walking on / you're sex on legs / you're sex on legs
Frauen fühlen sich zu dick, Männer zu untrainiert. Matt war beides. Als Kind im adipösen Bereich begann er abzunehmen, trainierte versehentlich seine Muskeln weg und wurde zum untergewichtigen Skinnyfat. Erst nachdem er seine Ernährung erneut umstellte, begann er an Muskeln zuzunehmen und überschüssiges Fett zu verlieren. Heute hat er zwar noch immer keinen Körper, für den andere ihn beneiden dürften, aber er selbst behauptet, zufrieden zu sein. Gut, die Arme sind zu dünn, anstatt eines Six Packs ist der unterste Rippenbogen sichtbar und allgemein könnten die Muskeln ein wenig definierter sein - aber andererseits will man ja auch nicht aussehen wie Hulk. Ist aufgrund der Gene sowieso unmöglich. Dafür relativ lange Beine, schmaler Brustkorb und Schultern runden das fast schon geschlechtslose Äußere ab. Von hinten lässt sich nicht einmal erkennen ob Mann oder Frau. Irgendwo war das auch Ziel des ganzen. Das Body Weight Training verhindert Muskelberge, die Mono Diät weiche Rundungen. Nur gesund ist das Ganze deswegen noch lange nicht - auch wenn das Resultat wenigstens halbwegs den Anschein erweckt.
Kleidungsstil: Alternative (schwarze Szene)|Unisex
es kotzt mich an, dass ich nicht tragen kann, was ich will / es kotzt mich an, dass ich nicht sein kann, wie ich will
Um einen genauen Namen lässt sich streiten. Sein Stil enthält vor allem Elemente des Goth und Metals, jedoch finden sich auch Adaptionen zahlreicher anderer Szenen wie Punk, Grunge und sogar Glam. Per Definition gilt selbst Androgynie bereits als Stilrichtung. Er selbst bezeichnet sich als »Anhänger der schwarzen Szene« oder »Alternative-Goth«. Ausschlaggebend für seine Entscheidung, sich nicht eindeutig auf einen Namen festzulegen, liegt unter anderem daran, dass er kaum mit den Grundüberzeugungen der (Jugend-)Kulturen übereinstimmt. Er ist weder Anarchist, noch ist er sonderlich interessiert daran, zu schockieren. Was den Selbstfindungstripp angeht so sieht es mit der Motivation täglich anders aus. Letzten Endes ist auch der Kleidungsstil ausschlaggebend für die schwammige Selbsteinordnung. Dieser ist zwar im Grunde in schwarz gehalten, kombiniert aber vielseitiges Bandmerch mit beuligen Secondhand-Strickpullovern, Skinny Jeans, dazu Gothic-Hosen mit Spitze, Nieten, Schnürungen und Kunstschnallen - oder auch der Punkvariante mit Schottenmuster, gebleichten Flecken, Rissen, Reißverschlüssen und Flicken; dazu kommen Padges und Buttons. Außerdem Accessoiregürtel, BDSM-Lederhalsbänder, Ketten mit christlichen, okkulten bis hin zu ketzerischen sowie satanischen Symbolen. Abgerundet wird das Bild mit abgetretenen Doc Martens und einer der allgegenwärtigen Mützen aus Matts beachtlicher Sammlung.
Besondere Merkmale: Styling|Make up
there's not just lies and hate / behind the make up on my face / but i'm so good in playing this game
Männer haben wirklich keine Ahnung von Make up. Selbst die, die sich regelmäßig schminken haben nicht selten den geringsten Dunst, was sie da eigentlich tun. Alles was sie wissen, ist dass es funktioniert. Matt hat nicht die geringste Ahnung, worin sich ein Augenbrauenstift bitte von einem Kajal unterscheidet, und es wurde ihn im Traum nicht einfallen auf Wimperntusche als schmale Ausläufer des Corpse Paint zu verzichten. In Extremfällen kam sogar schon Edding und Tinte zum Einsatz, auch wenn das einen ziemlichen Dreck verursachte. Seine, seit inzwischen über fünf Jahren einstudierte Routine lautet wie folgt: ein dicker Ring Kajal einmal rund um die Augen. Dabei wird der Tränenkanal weitgehend zugekleistert, das gesamte Augenlid und auch ein Teil darüber tiefschwarz angemalt und nur nachlässig verblendet. Fertig. Anschließend variiert die weitere Vorgehensweise je nach Lust und Laune. Gelegentlich weiten die Augenhöhlen sich bis zu einem eher wenig ausgeprägten Corpse Paint aus oder Matt adaptiert weitere Elemente wie beispielsweise ein aufgeschminkt Cheshire Cat Grinsen, schwarzglitzerndes Puder beziehungsweise Lidschatten oder auch den durch Marilyn Manson bekannten Querstrich, der das von Natur aus sehr bleiche Gesicht in zwei Hälften teilt. Wie auch seine Kleidung hält der Schwarzhaarige sein Make up im Grunde genommen durchaus ordentlich, allerdings aber auch so alternativ, dass diese Tatsache häufig hinter der ungewöhnlichen Aufmachung in den Schatten rückt. Abgerundet wird das Bild von häufig etwas angekratztem mattschwarzen Nagellack, der ebenfalls zur Grundausstattung des ernstzunehmenden Pseudo-Satanisten gehört.
Narben
do you wanna die without a scar / with untainted memoirs / do you wanna die without a scar / the blandest au revoir
Wir reden hier nicht von den vereinzelten blassen Aknenarben auf seinem Rücken. Auch nicht den aufgeschrammten Knien, oder von damals als er sich in den Finger schnitt. Die Kratzer vom Märzhasen an seinen Händen lassen sich ebenfalls vernachlässigen. Denn Fingernägel und Kaninchenkrallen, selbst Keramikmesser sind nichts gegen Rasierklingen. Entgegen der allgemeinen Vorurteile ist Matt kein aktiv Autoagressiver, aber in anbetracht seiner Suizidalität rückt dieser Umstand schnell in den Hintergrund. Das Aufschneiden der Pulsadern ist ein ebenso beliebter wie effektiver Weg, Selbstmord zu begehen, da der Tod durch Blutverlust bereits nach zehn bis fünfzehn Minuten eintritt. Die Menschen unterschätzen nur gerne die Kraft, die es braucht rohes Fett- und Muskelgewebe zu durchtrennen und selbst wenn der Schmerz eventuell aufgrund der Dissoziation verschwindet, wehrt sich der Körper. An seinen Armen ist dieses Ringen um Leben und Tod nur allzu deutlich zu lesen. Die Narben an seinem linken Arm führen von der verletzlichen Armbeuge bis hinunter zum Handgelenk und sind dunkelrosa bis hellviolett gefärbt. Sie orientieren sich an der zerschnittenen Pulsader, folgen ansonsten aber keinem eindeutigen Muster. Der Schnitt, welcher zum Tod führen sollte, wurde als einziger vernäht, was bewirkt dass die zurückgebliebene Narbe neben den anderen nicht besonders bemerkenswert erscheint. Die übrigen Schnitte, fünf an der Zahl, sind in zwei unterschiedliche Kategorien zu teilen. Drei von ihnen verlaufen in stumpfem Winkel Richtung Ellbogen und sind noch vergleichsweise oberflächlich. Die letzten beiden Narben sind ebenfalls relativ tief, verlaufen rechts und links der Pulsader und sind Resultate von Fehleinschätzungen. Denn Matt fand die Pulsader nicht auf Anhieb und geriet abschließend in Panik, was die überschüssige Zerstörung des Gewebes erklärt. Auf der rechten Seite fehlen die Testschnitte und die Narben verlaufen allgemein ungerader, da der Wundverlauf mehrmals korrigiert werden musste. Letzten Endes wurde die Pulsader zwar wiederholt zerschnitten aber nicht - wie am anderen Arm - der Länge nach aufgeschlitzt. Außerdem ist die fast blitzartige Narben lediglich handlang, das Handgelenk blieb also unversehrt. Da Matt auch hier die Fäden vorzeitig selbst zog, um seinen Plan zu vollenden, kam es besonders an den Stellen, an welchen er die Rasierklinge neu ansetzen musste, zu Komplikationen bei der Narbenbildung, wodurch diese sich fast tropfenförmig verdickten. Die Herkunft der Schnittverletzungen ist aufgrund ihres Verlaufs und ihrer Behandlungsweise deutlich zu erkennen und ziehen auch unter den Tätowierungen noch zahlreiche Blicke auf sich.
Body Modification
ich tätowier mir deinen namen übers herz / mit ankern damit jeder weiß wo meins hingehört / nen leuchtturm daneben egal wie nebliges leitet mich
Sein erstes Tattoo ließ er sich bereits im Alter von fünfzehn von einem kaum älteren Hobbytätowierer stechen. Dabei handelte es sich um die Worte »HOPE« und »LESS« auf seinen Fingerknöcheln, die gemeinsam dem Betrachter zugewandt das Adjektiv »hopeless« ergeben. Ein Buchstabe ist circa drei Zentimeter hoch und in der - für Tattoos äußerst beliebten - Schriftart »Old English Times« gehalten, diese findet sich allerdings kein zweites Mal auf Matts Körper. Die Bedeutung liegt in seiner Haltung gegenüber der Realität, da er schlicht schon früh die Hoffnung verlor, ein Teil dieser Welt zu werden - ein Verlust bedeutet dies aber dennoch nicht für ihn. Dieselbe Erklärung gilt für den Sarg auf dem linken Ringfinger. In den folgenden Jahren nahm die Zahl seiner Tätowierungen anschließend beinahe exponentiell zu.
Mit sechzehn Jahren machte er sich selbst die Sliderbites - zwei dünne Ringe dicht aneinanderliegend in der linken Unterlippe - zum Geburtstagsgeschenk. Außerdem ließ er sich sein zweites Tattoo stechen. Das »Strichpunkt«-Symbol an seinem rechten Handgelenk, welches ursprünglich lediglich von einer schwarzen Linie umrissen war. Das »;« gilt als eines der Erkennungszeichen der Autoaggressions-Szene und steht in Matts Fall dafür, dass dieser noch nicht bereit ist, mit dem Trauma des im Vorjahr begangenen Suizidversuches - durch das Aufschneiden der Pulsadern abzuschließen. Ein weiteres Jahr später war es so weit, die inzwischen vollständig verheilten Arme ebenfalls tätowieren zu lassen. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte er einen recht genauen Plan davon, wohin das Projekt einmal gehen sollte. Aus diesem Grund ließ er den Spruch, welcher sich knapp zwischen der oberen und der vernähten Narbe befinden sollte, ebenso wie das Symbol im vorherigen Jahr nicht mit schwarzer Tinte ausfüllen, sondern lediglich mit einer Trennlinie umreißen. Es handelt sich hierbei um das bekannte Hutmacher-Zitat »have I gone mad?«  in einer stark geschwungenen, aber gut lesbaren Schrift und bezieht sich offensichtlich auf den Selbstmordversuch, beziehungsweise die Ursachen für diesen. Gleich am nächsten Tag wurden weitere Schritte des Projekts - durch das stechen von insgesamt fünf Bilderrahmen, davon drei auf der linken Seite - eingeleitet. Die Rahmen befinden sich jeweils auf den Außenseiten der Unterarme und sind dem Gegenüber schräg zugewandt, sodass sie auf der Fläche zu kippeln scheinen, auf welcher die Arme gelegt wurden. Gestalterisch erinnern sie stark an kitschig-überladene Bilderrahmen aus dem Barockzeitalter - allerdings in tiefschwarzer Farbe. Ursprünglich waren die Rahmen außerdem vollständig leer. Heute befinden sich auf der linken Seite - jeweils in der Reihenfolge ab dem Ellbogen - Portraitaufnahmen der Wunderland-Charaktere Hatter, Cheshire Cat und March Hare sowie auf der rechten Alice und White Rabbit. Auch wenn es sich im Grunde um die Originalillustrationen des Buches handelt, wurden alle fünf im Gothic-Stil modifiziert. So trägt beispielsweise Alice ein schwarzes Spitzenhalsband und Snakebites, das Make up des Hatters erinnert an Marilyn Manson und White Rabbit trägt seine Uhr als Tunnel im Ohr. Im Übrigen ist es die erste Tätowierung - beziehungsweise Ansammlung von solchen - für welche er sich allem voran aus ästhetischen Gründen entschied.
Bereits in dem Jahr, in dem er die Volljährigkeit erreichte, überbot er sein bis dahin flächendeckenstes Tattoo. Nur knapp über den Hüftknochen - an denen sich mit diesem Jahr auch zwei Oberflächenpiercings befanden - und direkt unter dem Bauchnabel, befindet sich der schnörkellose Zweizeiler »A REBEL FROM / THE WAIST DOWN« in hoher schwarzer Serif-Schrift. Dieses Zitat stammt nicht ursprünglich von Marilyn Manson, wurde von diesem aber George Orwells »1984« für seinen Song »Disposable Teens« verwendet. Das Lied handelt unter anderem von der Haltung der Generationen einander gegenüber, Manson Einstellung zur Religion und Selbstbestimmung sowie von dem Columbine-Attentat für welchen er lange Zeit vollkommen zusammenhanglos verantwortlich gemacht wurde. Allerdings erscheint es ironisch besagtes Zitat gerade an Matts Körper zu finden, da Orwells Protagonist mit diesem Satz Sex als einzig rebellischen Akt seiner Geliebten beschreibt. Die Rebellion des Asexuellen besteht dagegen vielmehr darin, nicht an dieser Welt teilzuhaben, die sich fast ausschließlich um Sexualität zu drehen scheint. Desweiteren folgte nun auch auf dem rechten Unterarm eine weitere, dem Suizidversuch-Trauma zuzuordnende Tätowierung. Sie ist, bis auf das letzte Wort in Courier-New-Font, auf dieselbe Weise gestaltet wie ihr Zwilling auf der anderen Seite, und lautet: »take me to WONDERLAND«. Damit wird gleichzeitig ein Gegensatz zwischen den beiden hergestellt, denn während das erste die Un-Nachvollziehbarkeit der Tat darstellt, beschreibt das nachfolgende Tattoo die noch immer bestehende Todessehnsucht. Im mittleren zwanzigsten Lebensjahr zeigte sich diese Thematik erneut besonders aktuell. Wieder einmal veranlasste ein Krankenhaus- und Psychiatrieaufenthalt den Jungen, sich unter die Tätowiermaschine zu begeben.
Aus der Entfernung ist das Ergebnis nicht mehr als ein dünnes Band, dass sich nur wenige Millimeter über den Schlüsselbeinen um seinen Hals zieht. Nun, die kursive Times Roman Aufschrift, um welche es sich in Wirklichkeit handelt, lautet: »we all need our little random acts of suicidality« und beschreibt damit wohl am besten Matts Haltung zum Leben - oder vielmehr zum Tod. Es fällt ihm schwer sich selbst und seine psychische Stabilität einzuschätzen, weshalb seine Suizidversuche auch für ihn relativ unerwartet und im nachhinein unerklärlich erscheinen. Abgesehen davon begann auch das Arm-Projekt sich, zumindest vorerst, dem Ende zuzuneigen,  indem die freie Fläche durch sich wiederholende und einfach gestaltete Spielkartensymbole - Kreuz und Pik ebenso wie Karo und Herz in einheitlichem schwarz - ausgefüllt wurden und somit die Schrift, wie auch unbeabsichtigt die Narben, hervorgehoben wurden. Außerdem beschränkten sie sich noch auf den unteren Bereich, der die Ellbogen nicht überstieg. Zu guter letzt folgte auch das erste und einzige farbige Tattoo. Hierbei handelt es sich um ein freigestelltes organisches Herz, welches aber aufgrund der Cheshire Cat Optik - dargestellt durch die Andeutung von Fell, grau-violettblaue Streifen und einem Katzenschwanz am unteren, sowie dazugehörigen -ohren am oberen Teil - surrealistisch anmutet. Erneut stand, wie schon beim vorherigen bildlichen Wunderland-Theme, die Ästhetik im Vordergrund, auch befindet sich das Tattoo an keiner kreativeren Stelle als an der Mitte der Brust - mit einer sichtbaren Neigung zur linken Seite, selbstverständlich.
Als der ältere Kingsley zwanzig Jahre alt war, hatte auch seine Schwester die Volljährigkeit erreicht. Sein Geschenk an sie war ein Partnertattoo, welches sie beide sichtbar verband. Matt trägt das seine auf der linken Schulter, das hell umrissene und nur teilweise vollständig ausgefüllte Grinsen der sonst unsichtbaren Cheshire Cat und den darüber platzieren übergroßen Hut des Hutmachers im Comicstil, allerdings ohne jegliche Schraffierung oder Schattenwurf. Grund für den »Negativdruck« des Cheshire-Grinsens war der bereits bestehende Plan eines alternativen Trauerflors, beziehungsweise eines Scherenschnittes. Dieser befindet sich an der oberen Hälfte beider Oberarme und wächst sich zu den Schultern hin in Baumsilhouetten aus, wobei auf der rechten Seite der Schatten und das Grinsen einer halb aufgelösten Cheshire-Cat zu sehen ist. Nach unten hin lösen sich die Silhouetten in bekannte Spielkartensymbolik auf. Auf dem rechten Arm wird diese durch ein weiteres Einzeltattoo in Form von vier altmodischen und teilweise beschädigten, schief ineinander gestapelten Teetassen unterbrochen. Auf jeder einzelnen steht in krakeliger Schrift ein Wort des Satzes »make tea not love«, wobei es sich um ein Zitat des Musikers Meinhard handelt. Erneut wird also die Asexuellen- sowie die Wunderland- und auch die Musik-Thematik aufgegriffen und zum ersten Mal auch geschlossen miteinander verknüpft.
Seit Oktober 2015 ließ der inzwischen nahezu Volltätowierte weitere Spielkartensymbole über seine gesamten Arme bis ergänzen, was das nun gut sechsjährige Projekt endgültig abschloss. Zu Beginn des neuen Jahres entschied er sich außerdem für ein Oberflächenpiercing im Nacken, welches sichheute knappe über dem ringförmigen Halstattoo befindet und aus einer kurzen Metallstange mit Kugelverschlüssen besteht.
Allgemeines Aussehen: Bestandsaufnahme
hey you, what do you see? something beautiful, something free? / hey you, are you trying to be mean? if you live with apes man, it's hard to be clean
Bei Matt handelt sich um einen jungen Mann in den frühen Zwanzigern, welcher eindeutig der schwarzen Szene angehört, was sich unter anderem anhand des Make ups und seines auffälligen dunklen Kleidungsstils auch äußerlich zeigt. Mit einer Größe von 5'8 Fuß gehört er zwar durchaus der Durchschnittsbevölkerung an, wird aber dennoch als relativ klein empfunden. Mit seinen 143 Pfund zählt er außerdem zu der nicht-übergewichtigen Minderheit der vereinigten Staaten. Sein etwas strähniges Haar ist circa schulterlang, schwarz und ein klein wenig gewellt. Trägt er keine Mütze, fällt außerdem eine leichte - jedoch nicht vererbungs- oder altersbedingte Ausdünnung auf. An solchen Tagen werden die vorderen Strähnen außerdem gelegentlich von vereinzelten, unauffälligen Haarspangen zurückgehalten.  Die Haut ist unnatürlich bleich und zwar trotz des hohen Make up Konsums ziemlich rein, wirkt aber dennoch spröde und an sonnigen Tagen beinahe kränklich weiß, was an einen chronisch Erkrankten erinnert. Die Gliedmaßen sind lang und relativ schmal, wobei die Muskeln unter der Haut zwar zu erkennen, aber nicht deutlicher definiert oder gar hervorstechend sind. Dasselbe gilt für die restliche Muskulatur des an sich zwar sportlichen aber ansonsten nicht weiter trainierten Körpers.  Torso und Unterleib sind im Gegensatz zu den Armen nur geringfügig tätowiert, der unterste Rippenbogen sowie die Hüftknochen sind sichtbar abzugrenzen im Gegensatz zum idealisierten "Six Pack" welches unter einer natürlichen Fettgewebeschicht verborgen bleibt. Trotzdem dieser bleibt der Bauch durchaus flach und gleicht sich an den Oberkörper an. Füße und Hände sind kräftig, ohne klobig zu werden, was sich in ihrer Langgliedrigkeit erklärt, die schon an den Armen und Beinen ersichtlich wurde. Die Schultern und das Becken sind ein wenig zu schmal, was gemeinsam mit dem androgynen Stil ein sehr feminines Äußeres bewirkt, was noch durch eine von Natur aus geringe Körperbehaarung unterstrichen wird. Das Gesicht dagegen zeigt grundsätzlich durchaus markante männliche Gesichtszüge mit starker Kieferpartie, gerader Nase und hoher Stirn. Gezupfte Augenbrauen, lange Wimpern und geschminkte Augen heben die Androgynie aber erneut hervor. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den, innenseitig großflächig vernarbten, Unterarmen sowie auf den Tätowierungen, deren Motive großteils Alice im Wunderland sowie psychologischen Thematiken wie Suizid und Realitätsverlust entnommen sind. Dazu die Frage, inwieweit sich körperliche wie seelische Erkrankungen sich negativ auf Matts Aussehen auswirkten.
Analyse
denn uns're ideale / sind nicht aus silikon / bewahrt euch eure träume / und nicht die illusion / top-models sind ein mythos
Die allgemeine Meinung über Gothics teilt sich - abgesehen von den angeblich desinteressierten - im Großen und Ganzen in zwei Lager. Die einen fürchten, bewundern diese Gestalten vielleicht sogar oder schätzen zumindest ihre Einstellung zur Individualität, die ein interessanteres Alltagsbild herstellt. Die anderen finden diesen Aufzug einfach nur affig. Somit fällt es relativ schwer, ein vorurteilsfreies Gespräch zu führen. Von anderen Szeneanhängern wird er aufgrund seiner deutlichen Angehörigkeit meist schnell akzeptiert, ohne sofort zum engen Kreis zu gehören. Außenstehende bleiben zumeist eher vorsichtig und versuchen, Tatsachen von eventuellen Voreingenommenheiten zu unterscheiden, wobei es natürlich auch positive und negative Abweichungen gibt. Matt selbst verhält sich distanziert, aber ungezwungen, wobei sein wahrer Charakter schnell zum Ausdruck kommt. Auch Emotionen trägt er schnell deutlich nach außen. Aufgrund seiner Eigenschaften wirkt der junge Mann kleiner als er tatsächlich ist, zusätzlich lässt ihn die lange Zeitspanne, die er bereits von psychischen Krankheiten wie der Binge Eating Störung betroffen ist, verbraucht erscheinen. Die dünnen Haare erscheinen matt und immer etwas strähnig, die ungesund bleiche Haut trocknet schnell aus und wird nur nachlässig gepflegt. Lediglich die Augen wirken wach und lebendig, haben allerdings eine ebenfalls unschöne Farbe und sind - als Resultat von Schlaf- und Proteinmangel - von dunklen Augenringen umgeben, die auch unter dickem Kajal nicht verborgen bleiben. Trotz des theoretischen Idealgewichts sind die Extremitäten zu schmal um tatsächlich stark zu sein, obwohl der Körper nach einigem Body Weight Training durchaus als fit zu beschreiben ist. Auch wird seine Knochenstruktur bereits im Normalgewicht schnell erkennbar, was gemeinsam mit den anderen Aspekten für eine als eher mäßige Attraktivität für die Gesellschaft spricht. Auf der anderen Seite stellt er mit eben diesem Äußeren auch wieder eine Annäherung zu alternativen Idealen da, welche sich im 21. Jahrhundert parallel entwickelt haben. Einigung findet sich am ehesten noch darin, dass Matt durchaus über theoretisches Potenzial verfügt - zumal er nur in wenigen Fällen als abstoßend empfunden wird - und einiges aus sich machen könnte, wenn er wollte.
Interpretation
you can't tell the girls from the boys, it's a travesty! / Oh no, now you might have to judge them on their personality
Er ist einfach einer unter vielen. Ein Kind das gerne Verkleiden spielt. Und darüber hinaus ein Phänomen seiner Zeit. Die angestrebte Abgrenzung und eventuell als radikale empfundene Selbstverwirklichung bietet ihm selbst Schutz. Gleichzeitig erschwert er sich das gesellschaftliche Interagieren. Im Vergleich zu seiner Schwester stellt er - ebenso nachvollziehbar wie falsch - die dunkle Seite dar. Somit ist die Rolle des großen Bruders beziehungsweise angeblich festen Freundes zumindest äußerlich denkbar, solange das Verhalten Matts nicht unter die Lupe genommen wird. Denn abgesehen von einem erwachsenen Körper ist dieser ein Kind geblieben, ein Umstand der in Wortwahl, Gestik und Mimik zum Ausdruck kommt. Diese ist ungefiltert und ehrlich, sodass dass starke Make up als einzige Maske fungiert. Im Alltag herrscht somit ein irritierender Gegensatz zwischen Erscheinungsbild und Charakter, die durch eine gewisse Unvorhersehbarkeit erneut Verwirrung und somit entweder Abstoßung oder Neugier bewirkt.



MY CHARACTER


Charakter: mindestens 80 Wörter
Charaktereigenschaften:  schutzbedürftig, depressiv, realitätsfern, ???

Stärken: min. 4
Schwächen: min. 4
Vorlieben: min. 3
Abneigungen: min. 3
Ängste:
Wünsche:



MY PAST AND FUTURE


Vorgeschichte:
Text zur Vorgeschichte des Charakters mindestens 200 Wörter lang, gern mehr.

Zukunft:
Was wird dem Charakter in der Zukunft geschehen?

Geheimnisse:
Hat dein Charakter irgendwelche Geheimnisse?


Charakterweitergabe?:
Steckbriefweitergabe?:

Regeln gelesen: [ ] ja  [ ] nein

crash & burn || TCP



_________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
»Matt Kingsley┃Mad as Hatter║
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Meine Wiebe Lok
» World Trade Center, 1:4000, Matt Bergstrom
» In Time
» Bburago VW Golf 5
» Matt Ruff - Ich und die anderen

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Shadowsky :: Vorbereitungen :: Bewerbungen-
Gehe zu: